Kleine Küchen planen mit 5 Profitipps

Häcker Moderne Küchenzeile Amarant Scala Kleine Küchen planen mit 5 Profitipps

Eine kleine Küche wirkt selten wegen ihrer Quadratmeterzahl eng, sondern wegen einer Aufteilung, die den vorhandenen Platz nicht ausschöpft. Unser Blogbeitrag Kleine Küchen planen mit 5 Profitipps führt Sie durch fünf Punkte, die sich in unserer Planungspraxis bewährt haben. Die Empfehlungen greifen bereits einzeln, zusammen holen sie aus einem knappen Zuschnitt viel heraus. Sie brauchen dafür keinen Anbau und keine Wanddurchbrüche, sondern eine Planung, die jeden Zentimeter kennt.

Schränke bis unter die Decke

Der Streifen zwischen Oberschrank und Decke bleibt in vielen Küchen ungenutzt und verstaubt. Sie gewinnen dort eine ganze Ebene zurück, sobald die Schränke bis nach oben durchlaufen. Das Festtagsgeschirr, die Einweckgläser und die Eismaschine kommen in dieses obere Fach, weil Sie diese Dinge nur wenige Male im Jahr herausholen. Ein Tritthocker unter der Zeile bringt Sie bequem an die oberen Türen und steht dabei niemandem im Weg. Eine Klappe mit Lift schwenkt nach oben statt zur Seite und lässt Ihnen den Kopf frei. Die durchgehende Front beruhigt außerdem das Bild, weil die Zeile als ein einziger Block erscheint und der Raum dadurch höher wirkt. Die Deckenhöhe im Altbau bringt Ihnen sogar zwei zusätzliche Fachböden, sofern die Schränke im Sondermaß gefertigt werden.

Auszüge statt tiefer Drehtüren

Ein Unterschrank mit Drehtür zwingt Sie in die Knie und gibt seinen hinteren Teil nur widerwillig her. Vollauszüge fahren dagegen komplett heraus und legen den Inhalt bis zur Rückwand offen, sodass Sie aufrecht stehen bleiben. Töpfe, Pfannen und Vorräte lassen sich von oben sortieren, und nichts verschwindet dauerhaft im Dunkeln. Die Ecke verlangt eigene Beschläge, weil sich dort sonst ein toter Winkel bildet. Ein Karussell dreht seine Böden nach vorn, ein Schwenkauszug holt sie vollständig aus dem Schrank heraus. Beide Beschläge erschließen Ihnen rund einen halben Kubikmeter Stauraum. Flache Auszüge im Sockel schlucken zusätzlich Backbleche, Tabletts und den Vorrat an Getränkeflaschen. Ihre kleine Küche verliert damit die Stellen, an denen Dinge jahrelang unbemerkt lagern.

Geräte in schmalen Maßen

Die Standardbreite von 60 Zentimetern ist keine Pflicht. Ein Geschirrspüler mit 45 Zentimetern nimmt das Geschirr von zwei Personen ohne Mühe auf und schenkt Ihnen 15 Zentimeter zusätzliche Arbeitsfläche. Ein Kompaktbackofen in 45 Zentimetern Höhe verbindet Backen und Dampfgaren in einem einzigen Gerät, sodass die zweite Nische entfällt. Ein Kochfeld mit zwei oder drei Zonen deckt den Bedarf der meisten Haushalte ab, und die gewonnene Fläche liegt direkt daneben. Ein Kühlschrank hinter einer Möbelfront ist vollständig eingebaut und hält die Zeile ruhig. Eine flache Haube zieht die Kochdünste zuverlässig ab und trägt kaum auf. Ein Kühlgerät in 55 Zentimetern Breite fasst trotzdem den Wocheneinkauf eines Zweipersonenhaushalts.

Mehr Fläche zum Arbeiten

Die freie Arbeitsfläche entscheidet darüber, ob Ihnen das Kochen leichtfällt. Eine Abdeckung aus Holz oder Edelstahl legt sich auf das Becken und macht daraus eine Ablage, sobald Sie es nicht zum Spülen brauchen. Eine ausziehbare Platte unter der Arbeitsplatte fährt zum Teigausrollen heraus und verschwindet danach wieder. Eine Reling an der Nischenrückwand nimmt Kochlöffel, Schneidebretter und Gewürze auf, damit diese Dinge die Fläche nicht belegen. Eine Magnetleiste hält die Messer griffbereit und ersetzt den sperrigen Block. Der Toaster und die Küchenmaschine ziehen in einen Schrank mit Klappe um und kommen nur zum Einsatz heraus. Ihre Arbeitsplatte bleibt dadurch leer und steht Ihnen jederzeit vollständig zur Verfügung.

Helle Fronten und Licht in Schichten

Helle Fronten in Weiß, Sandbeige oder zartem Grau werfen das Tageslicht zurück und strecken einen schmalen Zuschnitt optisch. Matte Oberflächen wirken dabei ruhiger als Hochglanz und zeigen Fingerabdrücke seltener. Wand, Arbeitsplatte und Fronten auf einer ähnlichen Helligkeitsstufe nehmen harte Kanten zurück, sodass die Zeile zusammenhängt. Kräftige Farben behalten ihren Platz, solange Sie diese sparsam setzen, etwa an den Griffen einer einzigen Schrankreihe. Das Licht arbeitet in mehreren Schichten: eine Deckenleuchte für die Grundhelligkeit, ein Lichtband unter den Hängeschränken für die Arbeitsplatte und eine warme Leuchte am Essplatz für den Abend. Ihr eigener Schatten fällt dann nicht mehr auf das Schneidebrett. Ein Dimmer regelt die Stärke am Abend herunter, und eine spiegelnde Nischenrückwand gibt dem gesamten Raum einen weiteren Anteil an Helligkeit zurück.

Fazit: Kleine Küchen planen mit 5 Profitipps

Kleine Küchen planen mit 5 Profitipps läuft auf einen einzigen Gedanken hinaus: Sie holen sich jeden Zentimeter zurück, den ein Grundriss von der Stange verschenkt. Höhe, Auszüge, schmale Geräte, freie Arbeitsfläche sowie helles Licht greifen dabei ineinander und verstärken sich gegenseitig. Wir von Stark Küchen kommen für das Aufmaß persönlich zu Ihnen nach Hause und nehmen die Maße dort, wo die Küche später steht, denn wenige Millimeter entscheiden in engen Räumen. Unsere hauseigenen Monteure bauen Ihre Küche anschließend selbst auf, sodass Planung und Montage in einer Hand bleiben. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin und bringen Sie den Grundriss Ihrer Küche mit.

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